Die Spritzpistole, die zum Airbrushing benutzt wird, funktioniert aus technischer Sicht, wie eine Strahlpumpe. Die Pistole ist an einen Kompressor angeschlossen, der für die nötige Druckluft sorgt. Diese Druckluft wird über ein Luftventil in die Kanäle des Pistolenkörpers gepresst. Gleichzeitig wird über eine Farbnadel die Farbdüse geöffnet, sodass sich Luft und Farbe vermischen und nun gezielt auf die zu lackierende Oberfläche aufgesprüht werden. Nadel und Düse lassen sich dabei verstellen, um Farbmenge, die abgegeben wird zu dosieren. Verschiedene Spitzpistolen
Fließbecherpistole Die Schwerkraft nutzend fließt das Spritzmaterial aus einem oben liegenden Becher in die Farbdüse. Die Druckluft übt dabei eine unterstützende Sogwirkung aus.
Saugbecherpistole Ein hängender Saugbecher, in den ein Steigrohr ragt, beinhaltet die zu verspritzende Farbe. An der Farbdüse vorbei strömt nun Zerstäuberluft und verursacht so einen Unterdruck, der die Farbe aus dem Behälter heraussaugt.
Farbzuführende Pistolen Im Prinzip funktionieren sie wie Saugbecherpistolen. Der Unterschied liegt darin, dass sich die Farbe außerhalb der Pistole in einem Druckbehälter befindet. Die Farbe wird unter Druck gesetzt und gelangt so über einen Schlauch zur Pistole und kann versprüht werden.
Automatenspritzpistolen Diese Abwandlung funktioniert nach dem Prinzip der herkömmlichen Spritzpistolen. Allerdings werden sie nicht von Menschenhand bedient, sondern sind an Roboter oder Steuerungsanlagen angeschlossen. Diese Weiterentwicklung wurde von der Industrie für automatisierte Steuerungsanlagen erdacht.
Airbush-Pistole Die Airbush-Pistolen sind kleine Spritzpistolen, die speziell für den Künstlerbedarf entwickelt wurden. Wörtlich übersetzt bedeutet Airbrush Luftpinsel.
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